Neue Fenster für Wertlau - Präsentation mit Hella De Santarossa

Die Engelschar in der Kirche in Wertlau hat Zuwachs bekommen: Zwei neue Kunstwerke der Berliner Künstlerin Hella Santarossa erweitern das bereits bekannte Engelensemble, das bundesweit Aufmerksamkeit erregt hat. Mit der feierlichen Fensterpräsentation im Gottesdienst am 12. April stellte die Kirchengemeinde die jüngsten Ergänzungen der Öffentlichkeit vor.

Die Engelschar in der Kirche in Wertlau hat Zuwachs bekommen: Zwei neue Kunstwerke der Berliner Künstlerin Hella Santarossa erweitern das bereits bekannte Engelensemble, das bundesweit Aufmerksamkeit erregt hat. Mit der feierlichen Fensterpräsentation im Gottesdienst am 12. April stellte die Kirchengemeinde die jüngsten Ergänzungen der Öffentlichkeit vor.

Bereits 2014 sorgte der erste „Wertlauer Engel“ bei der Landesausstellung Glanzlichter im Naumburger Dom für großes mediales Echo. 2023 folgte ein zweiter Engel mit Posaune. Nun vervollständigen zwei weitere gläserne Engel das Engelquartett im Chorraum der Kirche. Die neuen Fenster wurden in den DERIX Glasstudios Taunusstein gefertigt und ersetzen marode Vorgängerfenster.

Hella De Santarossa nimmt in ihren Werken stets Bezug zum Entstehungsort. So sind in den neuen Fenstern Posaune, Akkordeon und Harfe dargestellt – Instrumente, die an musikalische Traditionen der Wertlauer Kirche erinnern. Die Glasharfe ist mit echten Harfensaiten bespannt. Für das Akkordeonfenster spielte ein Mitarbeiter der Glasstudios während des Entstehungsprozesses sogar auf seinem eigenen Instrument. Daniel Roth, der das Fenster in Wertlau montierte, wird im Gottesdienst selbst Akkordeon spielen.

Die Künstlerin Hella De Santarossa war zur Präsentation persönlich anwesend, ebenso Rainer Schmitt, Geschäftsführer der Derix Glasstudios und der Bürgermeister von Zerbst, Andreas Dittmann. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst durch:

  • Anhaltischer Bläserkreis, Leitung Landesposaunenwart Steffen Bischoff
  • Ida Josefine Lindemann (Harfe), Leipzig
  • Daniel Roth (Akkordeon), Taunusstein

Im Anschluss lud die Kirchengemeinde zu einem Imbiss ein.

Veröffentlicht am 19.04.2026